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Stell dir vor, du hättest jeden Monat einen extra Tag frei – ohne einen Urlaubstag hergeben zu müssen. Wäre das nicht mega? Finden wir auch! Deshalb gibt es bei uns seit 2022 den Blau-mach-Tag: Zwölfmal im Jahr schenken wir uns einen Tag für uns selbst – und kommen so auf insgesamt 42 arbeitsfreie Tage im Jahr. Was als Testpilot begann, hat sich schnell zum Lieblings-Benefit in der Agentur entwickelt. Warum wir die zusätzlichen freien Tage so schätzen und wie unser Fazit nach über einem Jahr Blaumachen aussieht, verraten wir hier. Wir wollten es nämlich genau wissen und haben unsere Kolleg:innen in einer anonymen Umfrage zum Blau-mach-Tag interviewt. Außerdem berichten Doreen, Rebekka und Philipp von ihren persönlichen Erfahrungen und erzählen, wofür sie den Blau-mach-Tag (den wir in intern liebevoll als BMT abkürzen) besonders schätzen.

 

Wertvolle Auszeit fürs Gehirn

Mit das Schönste an unserem Agenturalltag: Jeder Tag ist anders. Wir entwickeln, konzipieren, kreieren und gestalten für das Heute und Morgen, mal laut, mal leise, mal geradlinig, mal wild. Unsere Kreativität ist die Quelle für alles und gleichzeitig unser höchstes Gut, für das wir uns regelmäßig eine Auszeit gönnen. Auch Agenturchefin Natalie und Agenturchef Matthias nutzen den Blau-mach-Tag so wie die anderen Kolleg:innen – und sie hatten selbst die Idee für die zusätzlichen freien Tage. Für beide liegen die Vorteile auf der Hand, denn regelmäßige Pausen sind nicht nur wichtig für unsere Kreativität, sondern essenziell für unser Gehirn, damit es sich erholen und regenerieren kann. „Die besten Ideen lassen sich nicht im Außen finden und schon gar nicht erzwingen. Sie sind bereits da – wir brauchen nur Gelegenheit, sie auch wahrzunehmen“, betont Natalie. Und Matthias ergänzt: „Die mentale Gesundheit unserer Mitarbeiter:innen ist uns wichtig, denn wir brauchen alle einen klaren Kopf. Nicht zuletzt, um für unsere Kunden die oft komplexen Kommunikationsaufgaben richtig einzuschätzen.“

 

Bestnoten für den Blau-mach-Tag

Wenig überraschend, aber doch ein Erfolg: Alle 23 Umfrage-Teilnehmer:innen sind zufrieden mit dem BMT und er ist für alle ein wichtiger Benefit. Bei 78 Prozent ist dadurch sogar die Motivation bei der Arbeit gestiegen. Anfangs hatten wir Bedenken, dass ein zusätzlicher freier Tag pro Monat eine logistische Challenge für die Teams werden könnte – doch 83 Prozent sagen, dass es selten oder nie Herausforderungen bei der Koordination gibt.

Und wie nutzen wir nun den BMT? Am liebsten für Entspannung, Verabredungen und Unternehmungen sowie Zeit mit der Familie. Gute Vorsätze haben wir auch: In Zukunft wollen die Kolleg:innen den Blau-mach-Tag noch öfter für Bewegung und Sport, Verabredungen und Unternehmungen sowie Entspannung nutzen. Auch für Weiterbildung oder Hobby wollen einige gern mehr Zeit an ihrem zusätzlichen freien Tag einplanen.

Was wir durch die Umfrage auch gelernt haben: Kein Blau-mach-Tag gleicht dem anderen – er wird immer wieder anders eingesetzt. „Mein schönster BMT war bisher ein verlängertes Wochenende nach Athen mit Freunden“, schreibt eine Person. Eine weitere erzählt: „In einem Monat gehe ich mit Freund:innen frühstücken, im nächsten in den Freizeitpark und wieder im nächsten fahre ich übers Wochenende weg.“ Und ein:e Kolleg:in verrät uns: „Jeder Blau-Mach-Tag hatte etwas Schönes, weil ich immer ein bisschen Zeit nur für mich habe.“

Übrigens: Alle unsere Kolleg:innen, die erst nach der Einführung bei Adel & Link gestartet sind, sagen, dass sich A&L mit dem BMT bei ihrer Jobsuche deutlich von anderen Arbeitgebern abgehoben hat. Bei 43 Prozent hat er sogar eine wichtige Rolle bei ihrer Entscheidung für die Agentur gespielt.

 

Was macht den BMT für dich besonders? Drei Kolleg:innen berichten

„Gerade in Zeiten, in denen viel los ist und ich selbst – aus welchen Gründen auch immer – gestresst bin, schätze ich den Blau-mach-Tag besonders“, sagt Rebekka. Sie arbeitet als Senior Consultant und nutzt den zusätzlichen freien Tag gern, um ihren Alltag zu entschleunigen. „Wenn ich zum Beispiel schon freitags frei habe und etwas erledigen kann, starte ich entspannter ins Wochenende und habe dann ja auch automatisch mehr Zeit. Ich achte aber auch darauf, an dem Tag nicht nur Notwendiges zu erledigen – er soll ja auch Spaß machen.“ Deshalb fährt Rebekka auch gern mal über ein verlängertes Wochenende weg oder plant relativ spontan eine Unternehmung mit Freund:innen und Familie. „Wenn ich einen Bonustag habe, dann will ich ihn auch füllen und nicht nur auf der Couch sitzen“, erklärt sie schmunzelnd. „Schon dieser eine Tag schenkt mir viel mehr Freiraum und das ist echt etwas Besonderes.“

Unser Finance & Office Manager Philipp schätzt den BMT ebenfalls sehr. „Er steigert auf jeden Fall meine Lebensqualität. Ich nutze die gewonnene Zeit für Dinge, die mich erfüllen – und eigentlich nie für Erledigungen. So fühle ich mich danach ausgeglichen und ausgeruht“, berichtet er. „Ich denke, wir alle brauchen mal einen Tag, an dem wir nicht auf Ideensuche sind, sondern einfach mal eine Pause machen und unsere Batterien aufladen.“ Am häufigsten nutzt Philipp den Blau-mach-Tag deshalb für verlängerte Wochenendtrips oder Aktivitäten mit seinen Liebsten. Auch wenn Oma unter der Woche zum Geburtstagskaffee einlädt, kommt der zusätzliche freie Tag wie gerufen. „Meine Family ist happy, dass ich mehr Zeit mit allen verbringen kann – und ich auch“, erzählt er lächelnd. Dass Adel & Link über den normalen Urlaub hinaus die zwölf Blau-mach-Tage gewährt, schätzt er als großen Vertrauensbeweis gegenüber den Mitarbeiter:innen ein. „Ich finde es auch richtig gut, dass der BMT intern als ‚Urlaubstag‘ angesehen wird – wir also wirklich nicht erreichbar sein müssen.“

Auch Doreen, Director der Corporate & Finance Unit, schließt sich dem an und ergänzt: „Zeit ist eine wichtige Währung geworden. Für mich fühlt sich der BMT an wie ein kleines Geschenk.“ Ihre zwölf „geschenkten“ Tage verbringt Doreen unterschiedlich – je nachdem, was gerade ansteht. „Den Blau-mach-Tag sehe ich ganz klar als Für-mich-Zeit mit meiner eigenen Agenda. Mal bin ich unterwegs und mal gönne ich mir die Auszeit, um in Ruhe meinen Kaffee zu trinken und zu lesen. Ich habe auch schon meinen Sohn zu den Bundesjugendspielen begleitet, der sich darüber total gefreut hat“, erzählt Doreen und ergänzt: „Und manchmal bin ich einfach happy, dass der Alltag durch den zusätzlichen freien Tag entzerrt wird. So habe ich zum Beispiel schon ein paar Tage vor dem großen Familienurlaub die Zeit allein zu Hause genossen, die Musik laut aufgedreht und in Ruhe die Koffer gepackt.“ Für die zukünftigen Blau-mach-Tage hat sie schon neue Pläne: zum Beispiel ins Museum gehen, etwas Kreatives machen und ein anspruchsvolles Buch lesen. Kurzum: den eigenen Horizont erweitern und die geschenkte Zeit so gestalten, wie es ihr guttut.

 

Unser Fazit – und wie es weitergeht

Hand aufs Herz: Das klingt alles supertoll – aber du fragst dich, wie wir das schaffen? Tatsächlich ist unsere Kundenarbeit nicht weniger geworden. Auch mit 42 freien Tagen sind wir wie gewohnt zu 100 Prozent für unsere Kunden da! Dafür setzen wir uns kritisch mit vielen internen Aufgaben auseinander, verschlanken Prozesse, kürzen Meetings und verteilen Zuständigkeiten neu. Immer wieder hinterfragen wir, wie wir unsere Arbeitszeit verbringen. Denn am Ende geht es nicht nur um Topergebnisse, sondern um unser aller Lebenszeit. Der Blau-mach-Tag ist für uns deshalb nicht nur irgendein zusätzlicher Urlaubstag, sondern ein wertvoller Baustein für unsere psychische und physische Gesundheit. Zudem setzen wir damit ein Signal für mehr Lebensqualität, ganz im Sinne von New Work.

 

Text: Nina Heger
Bilder: Adel & Link, HIVE Studios